Wir haben uns verpflichtet, ein weltweites Aussterben zu verhindern, dessen Wurzeln in einer einzigen Stadt liegen.
Fassi Haute Maroquinerie: das Erbe des Feinlederhandwerks, das in der Königsstadt Fes über zwölf Jahrhunderte königlicher Aufträge geformt wurde und Techniken von solcher Komplexität hervorbrachte, dass sie fast nirgendwo sonst existieren.

Dazu gehört die Kunst des Rempliage, die architektonische Disziplin der eingeschlagenen Kante. Sie erfordert geometrische Meisterschaft, die weltweit nur noch wenige lebende Meister besitzen.
„Ohne gezieltes Handeln könnte die heutige Generation der Handwerksmeister die letzte sein.“
Lunburg ist ein seit 1968 bestehendes Familienatelier, das der Welt einen Standard des Lederhandwerks wieder näherbringen möchte, den sie stillschweigend vergessen hat.

Dafür vereinen wir die erfahrensten Meister von Fes in einem Atelier und fertigen Stücke in zeitlosem Funktionsdesign, ausgelegt auf generationenlange Haltbarkeit und geschaffen aus den feinsten Rohmaterialien.
Vierzig Prozent unseres Gewinns fließen direkt in die Bewahrung und Weitergabe des Handwerks zurück.

Lunburg wird von Amien Marghich geleitet, einem niederländisch-marokkanischen Unternehmer, der zwischen den Gerbereien und Ateliers von Fes aufwuchs, eine fünfzehnjährige internationale Laufbahn in der Technologiebranche aufbaute und zurückkehrte, als er erkannte, was verloren zu gehen drohte: nicht nur eine Tradition, sondern funktionale Kunst von außergewöhnlicher Raffinesse.
Seine Position – dem Handwerk eng verbunden und der Mode fernstehend – prägt unsere Ausrichtung: technisch statt trendgetrieben, beständig statt saisonal.
„Besitz wird zur Förderung des Handwerks.“
Wenn Sie ein Lunburg-Stück erwerben, werden Sie Teil dieser Arbeit. Ihr Auftrag hilft sicherzustellen, dass zwölf Jahrhunderte angesammelter Meisterschaft, verfeinert über Generationen königlicher Aufträge, nicht in unserer Generation enden.
Der Name
Lun: die Mondsichel, Symbol der Erneuerung.
Burg: die Festung, für die Ewigkeit gebaut.
In ihrer Verbindung liegt unser Gründungsgedanke: Ost und West als Partner, nicht als Gegensätze. Die feinsten Rohstoffe und die technische Präzision der einen Tradition verbinden sich mit zwölf Jahrhunderten königlichen Handwerks der anderen.
Häufige Fragen zu unserer Geschichte
Die Mittelverwendung ist konkret und öffentlich. Der Lunburg Artisan Fund trägt vier Säulen: eine Vergütung der Meister vierzig Prozent über dem regionalen Standard, fünfzig bezahlte Ausbildungsplätze in der Fassi-Zunfttradition, die geplante Fes School of Master Artisans und ein Sozialprogramm für Handwerkerfamilien. Jeder Meister in unserem Atelier in Fes begleitet mindestens zwei Lehrlinge. Wir nennen diese Zahlen, weil wir uns an ihnen messen lassen wollen. Ab Ende 2026 wird ein ausführlicher Jahresbericht vollständige Transparenz schaffen.
Nach vorsichtiger Schätzung können weltweit weniger als 800 Handwerker Rempliage auf dem Niveau der Haute Maroquinerie ausführen. Meisterschaft erfordert fünfzehn bis fünfundzwanzig Jahre Ausbildung; es gibt weder Abkürzung noch Handbuch. Das Wissen lebt nur in den Händen, die es tragen. In unserem Atelier in Fes begleitet jeder Handwerksmeister mindestens zwei Lehrlinge durch eine mehrjährige bezahlte Ausbildung, die in der Fassi-Zunfttradition verwurzelt ist. Der Lunburg Artisan Fund, finanziert durch vierzig Prozent des Gewinns, baut die Fes School of Master Artisans auf, die 2027 ihren ersten Jahrgang aufnehmen soll.
Es gibt keine saisonalen Kollektionen. Jedes Stück im Lunburg-Repertoire ist dafür gestaltet, in fünfzig Jahren so relevant zu bleiben wie heute. Wenn sich die Linie weiterentwickelt, geht der Impuls von einem funktionalen Bedarf aus, nicht von Modezyklen: einem bislang unzureichend bedienten beruflichen Umfeld, einem ungelösten technischen Problem oder einer Materialinnovation, die Haltbarkeit oder Komfort tatsächlich verbessert. Unser Gründer kommt aus dem Ingenieurwesen, nicht aus der Mode. Designentscheidungen richten sich danach, wie Menschen arbeiten und reisen, nicht nach der Jahreszeit.
Ja. Besuche in unserem Atelier in Fes sind je nach Verfügbarkeit möglich und können über unseren Concierge unter concierge@lunburg.com vereinbart werden. Zur Rückverfolgbarkeit: Jede Anfertigung wird derzeit mit einem Garantiezertifikat als Herkunftsnachweis versendet. Das für das vierte Quartal 2026 geplante digitale Register erweitert dies zu einem vollständigen digitalen Archiv, das jedes Stück mit seinem Fertigungsnachweis und dem Handwerksmeister verbindet, der es geschaffen hat. Herkunft ist für uns kein Etikett. Sie ist eine Beziehung.
Lunburg wurde gegründet, um dieses Handwerk zu bewahren, nicht um es auszubeuten. Unser Gründer besitzt die niederländische und die marokkanische Staatsbürgerschaft und verbindet beide Traditionen durch seine Herkunft: eine Kindheit in den Ateliers von Fes, wo seine Familie seit 1968 tätig ist, und eine fünfzehnjährige internationale Laufbahn im Ingenieurwesen. Die Meisterhandwerker sind keine anonymen Arbeitskräfte; sie sind der Grund, warum diese Marke existiert. Ihre Vergütung liegt mindestens vierzig Prozent über dem regionalen Standard. Zudem fließen vierzig Prozent der Gewinne über den Lunburg Artisan Fund direkt in die Bewahrung des Handwerks zurück.









